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Erstelldatum:  04.05.2018 14:57
Autor: 
Daniela Zumpf

Besucherin testet Kamera-Brille
Unauffällige Helfer: Eine Kamera an der Brille liest Texte vor und erkennt Gesichter und Objekte.
© Kerstin Philipp/SightCity

Rund 4.000 Besucher konnten neue Technologien für Sehbehinderte und Blinde bei der 16. SightCity vom 25. bis 27. April diesen Jahres entdecken.  Mehr als 130 Aussteller aus mehr als 20 Ländern stellten im Frankfurter Sheraton-Hotel ihre Innovationen und bewährten Hilfsmittel vor.

Intelligente Brillen, High-Tech-Kameras und komplexe Apps waren nur einige Neuerungen für mehr Barrierefreiheit. „Wir freuen uns, dass die Besucher der SightCity wieder viele Ideen bekommen haben, welche Hilfsmittel sie im Alltag am besten unterstützen“, erklärte Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Auch international weckt die Messe jedes Jahr mehr Interesse – sowohl bei Ausstellern, als auch bei Besuchern. Mit diesem weltweiten Netzwerk aus Herstellern, Medizinern, Verbänden, Beratern und Betroffenen können wir uns ideal für mehr Barrierefreiheit stark machen.“

Neue Entwicklungen gibt es zum Beispiel im Bereich der elektronischen Brillen. Hier kann etwa eine kleine Kamera mit einem Magneten unauffällig an jede handelsübliche Brille befestigt werden. Die Kamera erkennt zuvor gespeicherte Personen und Gegenstände, liest gedruckte Texte und erfasst Farben und Geldscheine.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der kommenden DOZ 06|2018. Die nächste SightCity öffnet ihre Tore wieder vom 8. bis 10. Mai 2019 im Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt am Main.


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